Vermieter müssen gepachtetes Eigentum in einem Zustand halten, der es dem Mieter ermöglicht, ununterbrochen genutzt zu werden. Diese Verpflichtung umfasst die Aufrechterhaltung allgemeiner Teile und die Verhinderung schwerer Gesundheits- und Wohlbefindensschäden der Bewohner. Außerhalb der vollen Anwendbarkeit des Mietgesetzes können Vermieter ihren Mietern bestimmte Verpflichtungen rechtmäßig übertragen. Eine Verletzung dieser Pflichten berechtigt den Mieter, Schadensersatz oder Mietminderung zu verlangen. Mieter können eine Immobilie untervermieten, es sei denn, dies ist im zugrunde liegenden Mietvertrag vertraglich verboten. Vermietet der Mieter jedoch den gesamten Mietraum oder verlangt er ohne Zustimmung des Vermieters eine unzumutbare Miete (im Vergleich zu seiner eigenen Miete), kann der Vermieter den Mietvertrag kündigen. Die Kündigung eines Mietvertrages führt automatisch zur Kündigung eines Untermietvertrags. Kaufverträge schließen in der Regel bestimmte Rechtsbehelfe aus, die Verkäufern und Käufern nach dem dispositiven Recht zur Verfügung stehen, wie z. B. das Recht, die Vereinbarung aufgrund von Fehlern anzupassen oder zu widerrufen, laesio enormis (d.

h. wenn der Wechselkurs weniger als die Hälfte seines tatsächlichen Wertes beträgt) oder Frustration. Weniger verbreitet sind sogenannte “vorläufige Vereinbarungen”, die durch das österreichische Zivilrecht geregelt sind. Zweck einer Vorabvereinbarung ist es, vor der Ausarbeitung und Verhandlung eines Hauptvertrags konkrete rechtliche, wirtschaftliche oder tatsächliche Umstände zu klären. Um gültig zu sein, muss eine Vorvereinbarung alle wesentlichen Punkte des nachfolgenden Hauptvertrags und den Zeitpunkt des Abschlusses des Hauptvertrags enthalten. Weigert sich eine der Parteien später, den Hauptvertrag abzuschließen, so kann die andere Partei innerhalb eines Jahres ab dem vereinbarten Termin des Abschlusses Klage auf Abschluss des Hauptvertrags erheben. Das österreichische Recht enthält keine ausdrückliche Verpflichtung des Käufers, bestimmte Informationen über den Gegenstand eines Erwerbs, einschließlich des Erwerbs von Immobilien,( den so genannten “Caveat emptor”-Grundsatz), zu prüfen oder vom Verkäufer offenzulegen. Die österreichische Rechtsprechung geht jedoch von der betrügerischen Absicht eines Verkäufers aus, wenn er dem potenziellen Käufer Informationen vorenthält, die andernfalls in der Regel offengelegt würden oder vernünftigerweise in fairen Geschäftsbeziehungen offengelegt werden könnten. Als Folge betrügerischer Absichten könnten Beschränkungen der Zusicherungen oder des gesamten Verkaufs für ungültig erklärt werden. Immobilienmakler sind durch das Maklergesetz geregelt, nach dem sie berechtigt sind, eine angemessene Provision für die Durchführung beispielhafter Tätigkeiten während der erfolgreichen Erleichterung eines Immobilienerwerbs zu erhalten. Im Hinblick auf die Erleichterung des Verkaufs einer Immobilie gilt die Höhe der Provision als angemessen, wenn sie 3 % des Kaufpreises nicht übersteigt. Für Makler, die den Abschluss von Leasingverträgen erleichtern, gelten unterschiedliche Provisionsobergrenzen, die von der Laufzeit des Mietvertrags abhängen.

Mieter müssen die vereinbarte Miete bezahlen und die vermieteten Räumlichkeiten sorgfältig nutzen. Darüber hinaus müssen Mieter Unterhaltsarbeiten des Vermieters tolerieren.